Lerncoaching und
individuelle Beschulung
für die Jugendhilfe

Die LernRaum gGmbH bietet mit ihrem Team individuelle Konzepte der Beschulung als offener und transparenter Kooperationspartner für Träger der Jugendhilfe.

Individuelle Schwerpunkte können die interne Beschulung, Vorbereitung auf Regelschulrückführung oder ergänzendes Lerncoaching sein. LernRaum hat den Grundsatz, dass Kinder und Jugendliche trotz schulischer und sozialer Enttäuschungen oder Frustrationen wissbegierig und lernfreudig sein können. Unser Ansatz lautet, dass jede Schülerin und jeder Schüler eine Begabung in unseren Unterricht mitbringt und wir diese Begabung aktivieren und fördern wollen. Unsere mehrjährige Erfahrung in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Rahmen von anderweitigem Unterricht sowie Einzel- oder Kleingruppenunterricht hat gezeigt, dass unser Regelschulsystem nicht allen Schülerinnen und Schülern zu jedem Zeitpunkt gerecht werden kann und muss. Wir sind deshalb überzeugt, dass unsere Ausgestaltung des Themas Schule einen Beitrag dazu leisten kann, den Inklusionsgedanken von Schule in Schleswig-Holstein über diesen Weg zu vervollständigen.

Unser Wissensauftrag

Lerncoaching

Durch Lerncoaching soll ein angemessenes Arbeits- und Lernniveau angestrebt werden. Darauf aufbauend wird ein individuelles Lernkonzept für die Betreuten in begleitender Koordinierung der Maßnahme unter Einbeziehung der Schulbegleitungen, Beratungslehrkräfte und der zuständigen Schulaufsichtsbehörde sichergestellt.

Transparenz wird Leitlinie in der regelmäßigen Arbeit mit den Menschen in den jeweiligen Systemen sein. Sie wird als Schlüssel verstanden, um einen Zugang zu den Schülern zu erhalten. Hierfür ist auch eine sorgfältige Betrachtung der früheren schulischen Ereignisse notwendig, welche zu problematischem Verhalten, Ängsten, Unsicherheit und Schulfrustrationen geführt haben könnten. Neben einem stetigen Informationsfluss ist ein regelmäßiger Austausch mit den betreffenden Institutionen und nach Möglichkeit mit den Eltern der Schüler unabdingbar, um ein bestmögliches Gelingen gewährleisten zu können. Dazu zählen auch regelmäßige, kurze Ziel- und Reflexionsgespräche mit den Schülerinnen und Schülern.

Jugendhilfe

Das Scheitern im bestehenden System der Regelschule kann vielfältige Gründe haben. In unserem Team ist der Blick auf das Positive gerichtet, da wir am Anfang die Fähigkeiten und Begabungen unserer Schülerinnen und Schüler kennenlernen wollen. Dies allein durch lehrplangerechten Unterricht herauszufinden greift zu kurz.

Eine gezielte und ausgewogene Mischung aus schulischen, außerschulischen und körperlichen Aktivitäten im Sinne des erlebnispädagogischen Ansatzes außerhalb eines Regelschulrahmens und der gleichzeitigen Einbindung der Lehrplaninhalte ermöglichen erfahrbare Erfolgserlebnisse. Sie bilden das Fundament und sind für unsere Schülerinnen und Schüler essentiell, um Wissensvermittlung im Rahmen einer Rückführung zu ermöglichen. Wir streben damit bewusst eine tägliche Verzahnung von theoretischer Lehrplanarbeit und praktischer Erfahrbarkeit an. Die Dokumentation des Erfahrenen, des Erlebten und des Erlernten für die Schülerinnen und Schüler ist von hoher Wichtigkeit. Hierdurch wird Geleistetes und Erreichtes auch sichtbar und vorzeigbar. Somit kann eine Aufwertung des Selbstkonzepts bei den Kindern und Jugendlichen realisiert werden. Dies bedeutet auch, dass wir Lehrkräfte einen anspruchsvollen und erfahrbaren Unterricht organisieren und uns zu vielfältigen Themen die Beratung und Begleitung von Experten sichern. Diese vermitteln den Schülerinnen und Schülern ein einprägsameres Bild bei den jeweiligen Aktivitäten. Hierzu streben wir Kooperationen mit regionalen Unternehmen und anderen Partnern an, um ein vielfältiges Angebot von sportlichen und außerschulischen Aktivitäten bieten zu können.

Schulrückführung

Ein Leitziel unserer Arbeit ist die Rückführung unserer Schülerinnen und Schüler in das Regelschulsystem als Unterstützung in der Jugendhilfe.

Neben der Aufarbeitung von inhaltlichen Defiziten spielt besonders die Vorbereitung auf das soziale Miteinander eine wesentliche Rolle. Angemessene Sozialkompetenz zu erlernen ist ein Grundsatz in unserer Rückführungsarbeit. Darauf aufbauend wird ein individuelles Rückführungskonzept für die Schüler in begleitender Koordinierung der Maßnahme unter Einbeziehung der Beratungslehrkräfte des Förderzentrums Lernen der Stadt Rendsburg und der Kreisfachberatung für schulische Erziehungshilfe sichergestellt.

Nachhaltigkeit

Um nachhaltige Arbeit durchführen zu können, wird ein regelmäßiger Austausch mit der zuständigen Kreisfachberatung aus dem Schulamt des jeweiligen Kreises angestrebt.

Es wird regelmäßige Evaluationen in unserer Arbeit geben, um unsere methodischen und organisatorischen Prozesse stetig weiterzuentwickeln. Hierzu ist eine fallspezifische Beratung sowie Supervision durch psychologische und schulpsychologische Unterstützung möglich. Diese Weiterentwicklungen müssen essentieller Bestandteil unseres Wirkens sein, da es auch künftig gelten wird, auf Neuerungen und wechselnde Anforderungen im Profil des anderweitigen Unterrichts zu reagieren.



Wir engagieren uns mit

Mühlenberg 9, 24220 Flintbek

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